End polio now/Deckel gegen Polio

Deckel gegen Polio

ist das erste Schwerpunktprojekt vom Verein „Deckel drauf“. Durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln aus hochwertigen Kunststoffen (HDPE und PP) und mit dem anschließenden Verkaufserlös werden gemeinnützige sowie mildtätige Projekte unterstützt…http://www.endpolio.org/de

Die Asylbewerber wollten diese Aktion gerne unterstützen und haben fleißig Deckel gesammelt. Das hier ist schon mal sehr beeindruckend…aber sie wollen weitermachen und alle Rekorde brechen…

Checkliste nach Anerkennung der Flüchtlingseigenschaft, dem subsidiären Schutz oder der Abschiebungsverbote

  • Anerkennungsbescheid vom BAMF den Sozialarbeitern bzw. Verwaltungsmittarbeitern des Landratsamts vorlegen.
  • Aufhebungsbescheid der Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) wird erstellt. (Vorgang wie oben)
  • Bearbeitung der Ausweise durch die Sozialarbeiter bei der Ausländerbehörde in Heidelberg (Landratsamt) wird in die Wege geleitet.
  • Die Ausstellung der Fiktionsbescheinigungen durch das Ausländeramt (https://de.wikipedia.org/wiki/Fiktionsbescheinigung) geht relativ schnell.
    Die Ausstellung des Reisepasses und/oder des Ausweises nimmt längere Zeit in Anspruch. Zu diesem Verfahren informiert die Ausländerbehörde schriftlich, was zu tun ist.
  • Leistungen nach dem SGB II beim Jobcenter Integration Point in Heidelberg beantragen.
    (siehe auch nähere Infos Jobcenter)
  • Kindergeld bei der Familienkasse beantragen.
  • Anmeldung bei einer Krankenkasse (z.B. AOK, TK). Alle Papiere im Zusammenhang mit der Anerkennung mitnehmen sowie ein Passbild für jedes Familienmitglied ab 15 Jahren.
    Der Prozess bis zur Mitgliedschaft kann im Moment länger dauern. Die AOK vergibt zur Zeit zur Beschleunigung auch Rentenversicherungsnummern, die dann an den Integration Point weitergegeben werden müssen.
    Lange dauert auch die Erstellung der Versicherungskarte. In diesem Zeitraum kann man mit einer vorläufigen Mitgliedschaftsbescheinigung zum Arzt gehen.
  • Bankkonto eröffnen, wenn noch nicht geschehen. Das ist im Moment mit Schwierigkeiten verbunden, da für die Kontoeröffnung ein Ausweis mit Passbild erforderlich ist, dieser aber oft nicht vorliegt (Siehe Punkt: Ausstellung der Fiktionsbescheinigung). Die Fiktionsbescheinigung ist ohne Passbild. Andererseits ist das Konto für die Zuwendungen vom Jobcenter notwendig. Auch der gelbe Ausweis, der bei der Erstaufnahme ausgestellt wurde, wird hier in der Regel nicht akzeptiert.
    Hilfreich kann eine schriftliche Stellungnahme der Sozialarbeiter sein. Diese also bitte ansprechen.
  • Wohnung: nach positivem Bescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge darf eine Wohnung gesucht werden. Zu beachten ist die Wohnsitzauflage (immer mit dem Ausländeramt abklären) und die Kosten der Unterkunft (Miete), welche vom Jobcenter übernommen werden, wenn diese angemessen sind (mit dem Jobcenter abklären).
  • Wenn keine eigene Wohnung gefunden wurde, dann weist der Rhein Neckar Kreis nach einer gewissen Zeit eine Anschlussunterbringung Diese Information wird schriftlich mitgeteilt.
  • Familiennachzug: Dieser ist gegenwärtig nur mit Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft möglich. Hier sollte innerhalb von 3 Monaten nach Anerkennung eine Fristwahrende Anzeige
    gestellt werden. Die Sozialarbeiter können dabei unterstützen, aber das Verfahren nicht begleiten.

 

Jobcenter

https://www.jobcenter-rnk.de/personliche-vorsprache/erste-vorsprache/

Unter diesem Link findet man viele Infos für die erste Vorsprache, für die Kundentheke, an der man bei weiteren Besuchen ohne Termin Papiere nachreichen kann, für den Eingangsbereich, wo man viele Fragen terminfrei klären kann.
Hier die wichtigsten Punkte für den ersten Besuch:

  • Die erste Vorsprache muss persönlich geschehen. Benötigt wird:

– ein gültiger Personalausweis oder Pass
– eine aktuelle Meldebestätigung (Bürgerbüro Dossenheim)
– Anerkennungsbescheid vom BAMF
– letzter Bescheid über die Gewährung der Leistungen nach dem AsylbLG
– der Anmeldebogen und die Antragsbegründung können schon ausgefüllt mitgenommen
werden. Diese können unter folgendem Link gefunden und ausgedruckt werden:

https://www.jobcenter-rnk.de/service/formularcenter/

zum Beispiel Anmeldebogen:
https://www.jobcenter-rnk.de/wp-content/uploads/2012/12/Anmeldebogen.pdf

etc…

(Aus den Antragsformularen auf der Downloadseite geht übrigens auch hervor,
was im Detail an Bescheinigungen, Nachweisen, Passbilder etc. erforderlich ist.)

  • Die weiteren Anträge werden vom Jobcenter ausgegeben. Die Asylbewerber erhalten in der Regel folgende Formulare:

– Hauptantrag Arbeitslosengeld II
– Einkommenserklärung (Anlage EK)
– Vermögenserklärung (Anlage VM)
– Anlage/n Kind/er (Anlage KI). Hier müssen Nachweise über z.B. die Einschulung
vorgelegt werden.
– Kosten der Unterkunft (Anlage KdU) (Aufhebungsbescheid und
Wohnheimgebührenbescheide unbedingt dem Jobcenter vorlegen)

  • Besondere Hilfe (wie z.B. Schulgeld, MAXX Ticket, Erstattung bei Schwangerschaft/Geburt) können separat beantragt werden.

Außer dem Gang zum Jobcenter gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dem Jobcenter per Mail, per Fax oder per Post Papiere und Informationen zukommen zu lassen. Das gilt auch für die Krankenkassen. Es ist absolut verständlich, wenn jemand persönlich hingehen möchte, da das mindestens gefühlt der sicherste Weg ist, dass die Informationen ankommen. Man hat sicher auch das Gefühl, seinen Fall beschleunigen und ihm besonderen Nachdruck verleihen zu können. Andererseits kann man erfahrungsgemäß eine Überlastung der Ämter verhindern, indem man andere Kommunikationswege nutzt. Am besten erreicht man das Jobcenter übrigens über das Team-Telefon 06221/7960-360.

  • Rundfunkbeitrag: Leistungsempfänger nach dem SGB II/SGB XII sind von den Rundfunkbeiträgen befreit. Den Leistungsbescheiden vom Jobcenter (SGB II) bzw. dem Sozialamt (SGB XII) ist eine Bescheinigung zur Befreiung von den Rundfunkbeiträgen angefügt. Diese muss mit dem Antrag auf Befreiung an den Beitragsservice geschickt werden. Der Antrag kann online https://www.rundfunkbeitrag.de/ (-> Befreiung/Ermäßigung beantragen) ausgefüllt und ausgedruckt werden.

 

 

 

 

Handbuch für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Das Handbuch ist gegenwärtig vergriffen, liegt aber als PDF Datei vor.
Nützlich für manche Dinge. Link ins Browserfenster pasten und Handbuch herunterladen.

https://stm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/
151112_Handbuch_Fluechtlingshilfe_3.Auflage.pdf

 

Charly Hébdo: cartoons on the dead refugee boy

Ein Aufschrei geht durch die sozialen Medien: Charly Hébdo hat Karikaturen veröffentlicht, die sich der Kultur der schnellen Likes und Dislikes verschließen. Entsprechend reagieren die meisten Nutzer und verkennen die Aussagen als rassistisch, islamfeindlich oder einfach nur als zynisch. Welch ein Irrtum! Gute Kunst, egal welcher Gattung sie angehört, bezieht immer den Betrachter, Leser oder Zuschauer mit ein. Kunst ist dann besonders respektvoll gegenüber dem Zuschauer, wenn sie ihn als kompetent und verantwortungsvoll einschätzt, wenn sie von ihm erwartet, dass er reflektierend unter die Oberfläche schaut, sich selbst als Teil des Kunstwerks betrachtet.
Hierzu gibt es viele Beispiele in der Literatur. Dazu gehört z.B. Bert Brecht, der sich in seinen Gedichten der Technik des Syllogismus bedient, wobei der letzte Schritt zum Verständnis nicht plakativ vorgegeben ist sondern vom Leser selbst gemacht werden muss. Hierzu ein Beispiel:

 

Der Schneider von Ulm
(Ulm 1592)

„Bischof, ich kann fliegen“,
Sagte der Schneider zum Bischof.
„Pass auf, wie ich’s mach’!“
Und er stieg mit so ‘nen Dingen,
Die aussahn wie Schwingen
Auf das große, große Kirchendach.
Der Bischof ging weiter.
„Das sind so lauter Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein Mensch fliegen“,
Sagte der Bischof vom Schneider.

„Der Schneider ist verschieden“,
Sagten die Leute dem Bischof.
„Es war eine Hatz.
Seine Flügel sind zerspellet
Und er lag zerschellet
Auf dem harten, harten Kirchenplatz.“
„Die Glocken sollen läuten,
Es waren nichts als Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein Mensch fliegen“,
Sagte der Bischof den Leuten.

Auf den ersten Blick scheint der Bischof recht behalten zu haben, und um die Aussage, dass nie ein Mensch fliegen werde zu unterstützen, soll diese Wahrheit durch die Glocken in die Welt hinausgetragen werden. Da das Gedicht bewusst die Ereignisse in eine längst vergangene Zeit zurückdatiert, ist der Schritt, den der Leser zur Erkenntnis der Aussage machen muss, nicht allzu schwer. Der Leser, der möglicherweise gerade von einem Amerikaflug zurückgekehrt ist, wird feststellen, dass die pompös vorgetragene Aussage des Bischofs am Ende der zweiten Strophe falsch ist, dass der Mensch sehr wohl fliegen kann und dass er sich inzwischen die dazu notwendigen technischen Mittel geschaffen hat.
Die letztendlich wichtigste Aussage des Gedichtes ist aber nicht die Banalität der Tatsache, dass der Mensch doch fliegen kann, sondern sie ist die implizite Aufforderung, hinter pompös und scheinbar unwiderruflich vorgetragene Aussagen zu schauen und sie auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen.

Genau diese Technik verfolgt Charly Hébdo mit seinen Karikaturen:

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Da Charly Hébdo in Bezug auf seine Leser nicht von einem Menschenbild ausgeht, das diesen zum bloßen Konsumenten und Befolger absoluter Wahrheiten macht, ist die intellektuelle Mitarbeit der Rezipienten quasi in der Karikatur enthalten.

Hier zunächst einmal die beiden scheinbar milderen Versionen der Bearbeitung des Themas „Alan, der kleine ertrunkene syrische Junge“.
Dieser kleine Junge, der mit anderen Mitgliedern seiner Familie bei der Überfahrt nach Griechenland ertrunken ist, löste in ganz Europa eine Welle des Mitleids und des Mitgefühls aus und es schien, als könnte dieses Mitgefühl die Menschen in ihrer ablehnenden Haltung gegenüber den Flüchtlingen irritieren oder sogar verändern.
Diese Ablehnung basiert hauptsächlich auf zwei Faktoren: Angst vor kultureller Überfremdung, wozu auch religiös begründete Vorurteile gehören, und Angst davor, durch die Flüchtlinge wirtschaftliche Einbußen oder überhaupt den Verlust des Wohlstands zu erleiden.
Dies wird durch diese beiden Karikaturen dargestellt:

Die linke Karikatur zeigt die Arroganz einer sogenannten christlich-abendländischen Kultur, die aber im Bild des selbstzufrieden über das Wasser gehenden Jesus Christus gleichzeitig den Verrat des Prinzips der Nächstenliebe darstellt. Er könnte den kleinen Jungen aus dem Wasser ziehen, benutzt seine Hände aber nur, um in einer schauspielerischen, selbstzufriedenen Pose zu glänzen.
Also: Diese Karikatur ist wohl offensichtlich eine Kritik westlicher Selbstzufriedenheit und kultureller Arroganz. Sie richtet sich gegen alle, die zwar vielleicht gerührt waren vom Bild des toten Jungen im Spülsaum des Meeres, die aber ihre Grenzen gegen diejenigen verschließen, die in Krieg und höchster Not Schutz und Hilfe bei uns finden.
Ich sehe in diesem Jesus zum Beispiel Polen, zum Beispiel Ungarn etc., Länder, die sich auf ihre tiefe christliche Tradition berufen, in denen aber beim Gedanken an schutzsuchende Menschen Pogromstimmung aufkommt.

Die zweite Karikatur stellt den Überfluss unserer Gesellschaften dar. Es hätte uns nicht einmal etwas gekostet, den kleinen Jungen aufzunehmen und durchzufüttern. Das Schild bezieht sich auf die gängie Werbemasche auf Verpackungen zu drucken, dass eine bestimmte Menge des Inhalts kostenlos sei….50% gratuite.
Wir sind aber eben nicht bereit, diesen Überfluss zu teilen. Wir sind nicht bereit, zum Beispiel den Menschen, die sich täglich in ihrer Verzweiflung unter Lebensgefahr in nicht seetauglichen Gummibooten oder alten Schaluppen übers Meer wagen, sichere Fluchtwege zu bieten, wie sie von Flüchtlings- und Menschenrechtsorganisationen schon lange gefordert werden. Nicht die Karikatur ist zynisch, sondern die Haltung, diesen kleinen Jungen zu bedauern und doch keinen Finger dafür zu rühren, den Asylsuchenden zu helfen.

Nun hat Charly Hébdo noch eine weitere Karikatur veröffentlicht , die sich auf die Ereignisse an Silvester in verschiedenen deutschen Städten bezieht: Diese Karikatur stellt eine Beziehung zwischen dem toten Alan und den „ausländischen“ Dieben und Sexualstraftätern von Köln etc. her.

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Diese Ereignisse und die Berichterstattung darüber haben dazu geführt, dass zum Beispiel von einer „Zeitenwende“ die Rede war und ist. Die Zustimmung zu Angela Merkels Flüchtlingspolitik ist dramatisch gesunken, sie liegt inzwischen weit unter 50%. Integrationskurse werden gefordert, selbst Asylhelfer lassen sich von der Hysterie anstecken und wollen „ihren“ Asylsuchenden ins Gewissen reden, wodurch sie diese zu potentiellen Tätern machen.
Was hat das mit dem toten Alan zu tun?

Wenn man die Reaktionen auf die Bilder des toten Jungen mit den Reaktionen auf die Ereignisse in Köln etc. vergleicht, dann fällt vor allem auf, dass beide Ereignisse in erster Linie starke Gefühle auslösen. War es damals Mitleid, so ist es jetzt Hass und Ablehnung. Charly Hébdo trägt dieser Tatsache schon dadurch Rechnung, dass das Gesicht des toten Alan im Wasser liegt, dass man es also nicht sieht. Auf dem Bild über die Jagdszenen in Köln sieht man aber das Gesicht und man stellt fest, dass es karikaturistisch überzeichnet ist, d.h. es sind lustvoll oder irrsinnig aufgerissene Augen und die Nase ist als Schweineschnauze dargestellt. Die Hände fordern von den Opfern alles, körperlichen und materiellen Besitz…
Aber welche Absicht steckt dahinter, dass diese Figuren in einen Zusammenhang mit dem toten Flüchtlingsjungen gestellt werden?
Ist es nicht schon zynisch, den toten Jungen in Bezug zu einer Karikatur seiner fiktionalen Zukunft zu setzten?
Wir müssen uns Folgendes vor Augen führen: Der tote Alan hat über die Medien eine Welle des Mitgefühls ausgelöst , die für alle Menschen, die auch nur oberflächlich an den Ereignissen der letzten Jahre teilgenommen haben, eigentlich schon viel früher hätte ausgelöst werden müssen, denn seit Monaten, ja sogar Jahren werden wir mit Bildern überschwemmt, die zigtausende von ertrunkenen Menschen zeigen. Die kleinen Kinder, die mit den überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer ertrunken sind, sind alle nicht weniger wert als Alan. Warum haben diese Bilder so wenig Wirkung gezeigt? Warum brauchen wir immer einen Medienhype um Dinge wahrzunehmen und warum laufen wir damit bereitwillig Gefahr, in die falsche Richtung gespült zu werden?
Warum haben die toten Frauen, Kinder und Männer, von denen wir seit Jahren wissen, nicht dazu geführt, dass wir sichere Fluchtwege schaffen? Warum haben wir es hingenommen, dass „Mare Nostrum“ ersetzt wurde durch eine ineffiziente Frontex-Mission?
Die Karikatur von Charly Hébdo zeigt die Irrationalität dieser Wellen des Mitgefühls und der Ablehnung, die durch die Medien gefördert wird und von manchen Politikern bedient wird.
Im Zuge der Ermittlungen in Köln und anderswo zeigt sich immer mehr, dass das Problem der Übergriffe klar analysiert werden kann. Ein sachlicher Umgang mit der Problematik wäre wünschenswert. Doch innerhalb kurzer Zeit hat der Umgang mit diesen Verbrechen in der Silvesternacht die Bereitschaft, Flüchtlinge aufzunehmen, dramatisch verändert.
So wie der kleine Alan für Mitgefühl gesorgt hat, so sorgen jetzt die jungen nordafrikanischen Männer und ihr Treiben in der Silvesternacht für Hass und Ablehnung. Genau das will Charly Hébdo zeigen. Und indem die Karikatur beides miteinander verbindet, zeigt sie die Absurdität dieser Reaktionen auf.
Also: Charly Hébdo karikiert nicht „den armen toten Jungen“ und auch nicht den „muslimischen Sexualtäter“, sondern unseren Umgang mit diesen Ereignissen.